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dpa Frankfurt. Nebel wabert über den Bühnenrand, Kufen kratzen übers Eis - in ungewohnter Kulisse präsentiert sich in diesen Tagen eine alte Bekannte dem deutschen Publikum: Dornröschen. Auf 14 Tonnen Eis tanzt unter anderen Eiskunstlauf-Weltmeisterin Mandy Wötzel das von Tschaikowsky vertonte Märchen. Am Donnerstag ließen sich rund 2000 Besucher bei der Deutschlandpremiere in Frankfurts Alter Oper von der Geschichte um die böse Fee, die schlafende Schöne und ihren küssenden Retter verzaubern. Pirouette über Pirouette dreht das Ensemble auf engstem Raum und das im doppelten Sinne meisterlich: 23 Welt-, Europa- und Landesmeister gehören zu der Truppe der „Imperial Ice Stars", fast 6 alle kommen aus Russland oder anderen Teilrepubliken der ehemaligen Sowjetunion. Zum Star der Produktion rufen die spritzige königliche Diener Catalabutte (Anton Klykov), dessen Fehler den Fluch auslöst, und die anmutige Flieder-Fee (Olena Pyatash), die Aurora rettet. Der eigentliche Retter, Prinz Desire (Vadim Yarkov), küsst Dornröschen am hinteren Bühnenrand eher beiläufig aus dem Schlaf. Der ungewohnte Rahmen fordert von den Künstlern außergewöhnliche Leistungen. Bisweilen tummeln sich 16 Tänzerinnen und Tänzer gleichzeitig auf den 16 mal 16 Metern. Eine Schwierigkeit war, die Eiskunstlauf-Figuren von einer großen Halle auf so eine kleine Bühne zu bringen", sagt Wötzel. Auch für die Alte Oper ist die Produktion eine Premiere: Erstmals wird die Bühne zur Eisfläche. Ein 15 Kilometer langes Rohrsystem kühlt die Fläche auf minus 15 Grad. 34 Stunden dauere die Vorbereitung, ehe die Show |